Diakonieverein Freiburg-Südwest e.V.

„Stark sein mit anderen…
…Andere stark machen“

so lautet das Motto des Diakonieve­reins Freiburg-Südwest e.V. und dies gilt in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Corona-Pandemie, die nun über ein Jahr andauert, ganz besonders.

Durch das Auftauchen von Mutationen des Virus ist nicht absehbar, wie lange uns der Ausnahmezustand noch betreffen wird.

Aber wir wissen um die Stärken unsere Mitarbeitenden, die mit ihrer Einsatzbereitschaft, ihrer Geduld und ihrer Verlässlichkeit dazu beitragen, dass in Zeiten des Lockdowns der Kontakt zu den Menschen hier in unseren Stadtteilen nicht abbricht.

Wir wissen um ihre Empathie, ihren Mut und ihre Achtsamkeit, die es ermöglichen, den Notbetrieb in den Einrichtungen trotz Ansteckungsrisiko aufrecht zu erhalten.

Wir sehen uns deshalb in der Verantwortung, unseren Mitarbeitenden den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten:

  • allen Mitarbeitenden stehen ausreichend kostenlose FFP 2-Masken zur Verfügung
  • alle Mitarbeitenden die zu Risikogruppen gehören oder mit Risikopatienten in einem Haushalt zusammenleben bleiben zuhause
  • allen Mitarbeitenden wird ermöglicht, ihre Arbeit von zuhause aus zu erledigen, sofern sie nicht in der Notbetreuung eingesetzt sind

Unsere Mitarbeitenden sind systemrelevant, für sie gilt die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen nicht, denn die Notbetreuung in unseren Einrichtungen verlangt ihren Einsatz.
An dieser Stelle wollen wir ganz deutlich machen, dass Kindertageseinrichtungen zwar formal, aber in der Realität eben nicht geschlossen sind.
Bis zu 50 % unserer Kinder besuchen nach wie vor unsere Einrichtungen.

Ein besonderes Augenmerk richtet sich hier auch auf das wichtige Vorhandensein unseres heilpädagogischen Angebotes in den Einrichtungen. Eine Aussetzung der Heilpädagogik wäre in unseren Augen verantwortungslos.

In der Jugendarbeit sind die Mitarbeitenden über die aufsuchende Arbeit und mithilfe von social media weiter in Kontakt mit den Jugendlichen.
Darüber hinaus sind sie Ansprechpartner*innen der Jugendlichen für die jetzt beginnende Bewerbungszeit für Ausbildungen und weiterführende Schulen.

Im Nachbarschaftstreff sind die Mitarbeitenden telefonisch erreichbar und stehen für wichtige Beratungsgespräche für alle Lebenslagen zur Verfügung.

Erst jetzt, nach über einem Jahr Pandemie, stellt die Kommune den Mitarbeitenden kostenlose medizinische Masken zur Verfügung.
Wir haben letztes Jahr damit begonnen, unsere Mitarbeitenden mit zertifizierten FFP 2-Masken auszustatten.

Unsere Mitarbeitenden befinden sich in Kurzarbeit und niemand weiß, wie lange dies noch anhalten wird.
Uns ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeitenden dadurch keinen finanziellen Nachteil erfahren. Deshalb stocken wir vom Verein aus die Differenz zum Kurzarbeitsgeld auf 100 % des jeweiligen Gehalts auf.

Wir danken unseren Mitarbeitenden für ihre unvergleichliche Arbeit.

Wohl wissend, dass es viele Menschen in anderen Berufsgruppen gibt, die ebenfalls einen außerordentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung des sozialen, medizinischen, ordnungspolitischen und gesellschaftlichen Systems beitragen.

Und wohl wissend, dass es viele Menschen in anderen Berufsgruppen gibt, die mittelbar und unmittelbar von den Auswirkungen des Lockdowns betroffen sind, und dies bis zur existenziellen Bedrohung.

Ihnen allen gilt unser Dank und unsere Solidarität!

 

Mitarbeitende können sich jederzeit an die Geschäftsführerin Stefanie Rausch,
sowie die Vorstandsmitglieder Joachim Fritz und Fabian Laass wenden.

Wir wünschen Gesundheit und Gottes Segen!

Ihre
Stefanie Rausch, Joachim Fritz und Fabian Laass

„Die Kirche muss an den weltlichen Aufgaben des menschlichen Gemeinschaftslebens teilnehmen:
nicht herrschen, sondern helfen und dienen.
Sie muss den Menschen aller Berufe sagen,
was ein Leben mit Christus ist, was es heißt, für andere da zu sein.“

Dietrich Bonhoeffer

Liebe Leserin, lieber Leser,

als am 7. Januar 1970 der Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Weingarten e.V. gegründet wurde, war dieses Zitat von Dietrich Bonhoeffer ein wichtiger Leitgedanke für die Versammelten aus der Gemeinde und dem Stadtteil.

Kaum jemand hatte damals damit gerechnet, welche Entwicklung der Verein nehmen wird.

Es war vor 50 Jahren sicherlich eine kluge Entscheidung, diesen Verein zu gründen, hat er doch bis heute mit seinen vielfältigen Einrichtungen und über 150 Beschäftigten wesentlich zur Entwicklung des Stadtteils Weingarten beigetragen.

Mit dieser Internetseite wollen wir Sie über unsere Arbeit informieren, wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, unsere Einrichtungen kennenzulernen und wir wollen mit Ihnen in einen Dialog treten. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Anregungen, Ideen und Meinungen mitteilen würden. Auf den verschiedenen Seiten dieses Internetangebots finden Sie die passenden Ansprechpartner unseres Vereins und unserer Einrichtungen!

Ihr Diakonieverein Freiburg-Südwest e.V.